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Friday, March 13, 2009

Ich versuche eigentlich der Berichterstattung über den Amoklauf in Winnenden aus dem Weg zu gehen. Es geht aber einfach nicht. Außer wenn ich mich von jeglichen Nachrichtenmedien völlig fernhalten würde.
Jetzt sind die Medien, angefeuert durch einen Minister, der das auf einer Pressekonferenz als authentisch dargestellt hat, auf eine Fälschung hereingefallen, die eine Vorankündigung bei krautchan.net vortäuschte. Der Minister hat noch davon gesprochen, dass die Polizei auf dem Computer entsprechende Spuren gefunden hätte, die behauptet inzwischen das Gegenteil. Eine Diskussion in so einem Forum zu fälschen ist mit mittelmäßigen Photoshop-Kenntnissen auch kein Problem. Ich frage mich aber: Wie kommt man dazu, das auf einer Pressekonferenz zu verbreiten, ohne die Seite im Original geprüft zu haben? Und wieso übernehmen sogar die Onlinemedien das direkt? Die sollten sich ja eigentlich im Internet auskennen, aber schreiben andererseits auch fleißig gefälschte Vornamen bei Wikipedia ab statt mal in die Änderungshistorie zu schauen. Oder einfach im Adelshandbuch nachzuschlagen wie man es eigentlich von ernstzunehmenden Journalisten erwartet.
Dazu kommt die gewohnt ekelhafte Berichterstattung über den Amoklauf an sich. Natürlich muss man online minutenweise Updates bringen wieviele Menschen inzwischen erschossen sind. Am besten bei Twitter direkt mit anderen Amokläufen verglichen, wie es die BILD gemacht hat. Und SpOn hatte unter dem Artikel tatsächlich eine Art "best of" gepappt: "Die schlimmsten Amokläufe" als Infobox wo man vergleichen konnte ob 1968 in den USA noch weniger Menschen erschossen wurden.
Im Fernsehen liefen gestern und heute ARD-Brennpunkte. Wenn in der Politik etwas unerwartetes passiert ist das nicht interessant genug, um die nachfolgenden Sendungen ein paar Minuten zu verschieben. Und was gibt es am Abend eines Amoklaufs überhaupt zu erzählen, was nicht schon in der Tagesschau gesagt wurde? Menschen sind erschossen worden, Angehörige Trauern, Mitschüler und Lehrer sind schockiert. Das kann man alles in einer Minute zusammenfassen und hat genauso viele Informationen verbreitet als wenn man zehn Minuten über Beweggründe spekuliert.
Davon, dass Eltern die dutzende Waffen und tausende Schuss Munition im Haus haben nach Ansicht von Herrn Schäuble nicht so schlimm sind wie "Gewaltspiele" auf dem Computer will ich gar nicht erst anfangen.

Das schlimmste: Genau dieser Medienrummel ist das, was der Täter erreichen wollte. Er kriegt seine fünfzehn Minuten Ruhm.
Das kotzt mich alles an.

Sunday, March 08, 2009

Eigentlich wollte ich hier gestern etwas schreiben darüber, wie ich mich aufrege, dass ein Verein wie die ECO einem Blogger mit dem BKA drohen weil er einen Brief von einem KiPo-Insider veröffentlicht hatte statt gegen die Seiten vorzugehen, die KiPo hosten.
Stattdessen regt mich momentan mein eigener Hoster auf, gestern Nacht war es nämlich fast unmöglich diese Seite zu erreichen, geschweige denn etwas in das Blog zu schreiben. Ich hatte bei denen eigentlich vor fünf Monaten schon eine Vertragsänderung veranlasst, die mich auf einen neuen Server umziehen und sogar noch Geld sparen lassen würde. Aber mein bisheriger Vertrag läuft ja noch bis zum Sommer, eine Antwort habe ich sowieso nicht bekommen. Da finde ich jetzt, dass es Zeit ist die Firma zu wechseln.

Wednesday, April 16, 2008

Quelle: SpOn.

Aus einer Plus-Filiale in Celle: "Frau M. ist sehr langsam, aber gewissenhaft; Leergutflaschen werden einzeln in die Boxen geworfen; auch der Geldtransfer, alles dauert sehr lange. Frau M. erinnert mich stark an eine Verkäuferin in einem Tante-Emma-Laden vor 25 Jahren."


Auch der Bundesverband der Detektive räumt ein, dass 60 bis 70 Prozent der Aufträge aus der Wirtschaft stammen. Der häufigste Wunsch der Kunden: das Verhalten der Mitarbeiter zu überwachen. Die Detektei Pembjo richtet sich zum Beispiel direkt an Arbeitgeber die Frage: "Sie brauchen Informationen über Mitarbeiter? In diesen Fällen beraten wir Sie gerne individuell."


Ins Visier der Kontrollfreaks geraten sogar die Kunden, wie zum Beispiel Eva Herre. Wie der "Stern" berichtet, betrat sie am 10. Dezember gemeinsam mit ihrer dreijährigen Tochter Matilda die Filiale der Volksbank in Stuttgart-Degerloch, um Geld vom Automaten abzuheben. Unglücklicherweise war Matilda kurz zuvor in Hundekot getreten. Mitarbeiter werteten das Überwachungsvideo aus und ermittelten die Adresse der Mutter über die Abbuchung am Automaten. Kurz darauf erhielt Eva Herre von ihrer Bank Post: eine Rechnung "für die entstandenen Reinigungskosten" über 52,96 Euro.


Da packt mich die kalte Wut. Das ist die Bestätigung für das, was ich immer gesagt habe: Die kleinen Kameras in den Märkten "um Diebstahl zu verhindern" wecken Begehrlichkeiten und werden selbstverständlich genutzt um die Mitarbeiter und Kunden in jeder Hinsicht zu bespitzeln.
Aber wer nichts zu verbergen hat, hat ja nichts zu befürchten...

Monday, August 06, 2007

Wie SpOn berichtet, haben Wissenschaftler der University of California belegt, dass alle in Kalifornien eingesetzten Wahlmaschinen hackbar sind. Die Firmen haben jetzt Gelegenheit nachzubessern. Sie behaupten allerdings, die Testbedingungen seien unrealistisch gewesen, bei einer Wahl hätte niemand so freien Zugriff auf die Wahlmaschinen wie die Wissenschaftler.
Das mag sogar theoretisch der Fall sein, aber wie der CCC in Cottbus gezeigt hat stehen die Wahlmaschinen ja keineswegs ständig unter Beobachtung bzw. in einer "sicheren Umgebung". Und selbst wenn dieser Beweis nicht erbracht wäre, würde allein die theoretische Möglichkeit die Wahlcomputer ohne großen Aufwand zu hacken meiner Meinung nach dazu führen, dass sie die weitaus schlechtere Alternative zur Urnenwahl sind.
Leider gilt dafür auch das Argument des Politikwissenschaftlers Thad Hall von der University of Utah, die Urnen wäre auch nicht gesichert wenn sie nicht überwacht werden. Der Unterschied hier ist aber, dass die Wahlzettel erst während der Wahl ausgetauscht werden können, während bei Wahlcomputern ein Insider schon vorher Manipulationen an der Software vornehmen kann die das Ergebnis beeinflussen. Außerdem ist das Verfahren bei Urnen weitaus transparenter, eine Urne ist keine "Black Box", man kann bei Interesse beobachten was hinein und was hinausgeht.

Friday, July 27, 2007

Wie SpOn berichtet kann sich die Kanzlerin kein BKA-Gesetz ohne Online-Durchsuchung vorstellen. Justizministerin Zypries hatte vorher angedeutet, Schäuble würde darauf verzichten um das Gesetz durchzukriegen. Jetzt widersprechen sowohl er als auch der stellvertretende Regierungssprecher. Zudem habe laut "Innenexperte" Bosbach niemand in der SPD-Fraktion "fachlich bestritten, dass das umstrittene Fahndungsinstrument notwendig sei".
Dass das niemand fachlich bestreitet ist kein Wunder, wie man vor kurzem gesehen hat haben die prominentesten Politiker ja eh wenig Ahnung von Computern. Wie sollen da fachliche Argumente zu Maßnahmen kommen, deren konkrete Umsetzung sich auch im Innenministerium wohl noch niemand so recht vorstellen kann. Also mir wäre kein BKA-Gesetz lieber als eines mit Online-Durchsuchungen.

Monday, July 16, 2007

Innenminister Schäuble provoziert gerne. Bei SpOn wird sein Verhalten der letzten Jahre analysiert mit dem Ergebnis: Er stellt oft Fragen, die Antworten bleiben schwammig und lassen Raum zur Interpretation. Die Presse interpretiert dann die radikalste Aussage, die Diskussion darum lässt Schäuble erst mal laufen um dann nach ein paar Tagen zu dementieren bzw. klarzustellen was er denn "eigentlich meinte".
So schafft er eine der Aufgaben, denen sich die Innenminister spätestens seit Schily verschrieben haben, ohne sich allzu viel Schaden zuzufügen. Die meisten CDU-Wähler beruhigt er durch die "Klarstellungen", die anderen hassen ihn sowieso. Er "erweitert" das Denken der Bevölkerung, gewöhnt sie langsam an immer radikalere Sicherheitsmaßnahmen. Schritt für Schritt bereitet er den Überwachungsstaat vor. Und wenn tatsächlich irgendwann ein erfolgreicher Terroranschlag in Deutschland stattfinden sollte kann er behaupten "Ich hatte ja schon damals gesagt, dass wir Maßnahmen treffen müssen, aber die Bürgerrechtler/SPD/Datenschützer haben mich gebremst".
Schäuble ist ein Profi auch auf dem Gebiet der "inneren Sicherheit" und kennt auch das Grundgesetz. Er hat aber wenig Skrupel radikale Maßnahmen und auch Verfassungsänderungen vorzuschlagen, die viel zu weit gehen. Er liegt damit mit Schily auf einer Linie, stellt sich aber viel mehr in den Vordergrund. Quasi ein moderner Innenminister, vom Typ an den man sich, fürchte ich, gewöhnen muss.

Saturday, July 14, 2007

Wie bei Robin Haseler zu lesen ist, kann man sich das Grundgesetz kostenlos zuschicken lassen. Das war mir zwar bekannt, aber neu ist die Idee sich welche kommen zu lassen um sie dann Herrn Schäuble zukommen zu lassen. Da bin ich natürlich dabei, eine kleine Auffrischung kann ihm sicher nicht schaden.

Wednesday, July 11, 2007

Die Gesichtserkennung am Bahnhof Mainz (ich berichtete) ist wie heise berichtet
fehlgeschlagen. Erkennungsraten von 60% auf der Rolltreppe waren auch nur unter optimalen Bedingungen, das heißt bei Tageslicht und wenn die Personen sich kooperativ verhielten, also Richtung Kamera sahen, möglich. Ansonsten seien sie gegen Null gegangen.
Eine gute Nachricht, dass wir wenigstens momentan noch nicht mit solchen Mitteln verfolgt werden können. Der Kommentar des BKA-Präsidenten Ziercke, damit seien "alle Befürchtungen, dass wir auf dem Weg in einen Überwachungsstaat sind, in dem der Einzelne jederzeit erkannt wird" aus dem Weg geräumt stößt trotzdem bitter auf. Dass es momentan nicht möglich ist automatisch die Kamerabilder zur unbemerkten Gesichtserkennung zu nutzen heißt ja leider nicht, dass nicht daran gearbeitet wird das eben doch möglich zu machen. Und sobald es möglich ist zweifle ich nicht daran, dass die Innenminister eine Ausrede finden alle technischen Möglichkeiten auch auszunutzen.

Saturday, March 31, 2007

Ich habe das Gefühl, momentan geht eine Boxwelle durchs deutsche Fernsehen. Jedes Wochenende ist irgendein Boxkampf (jedenfalls jedes, an dem ich mal fernsehe). Leute mit Namen wie Krikuratschni, von denen ich noch nie gehört habe, kämpfen gegen irgendwelche Amis und gewinnen sowieso immer. Sogar Stefan Raab und Henry Maske wagen sich wieder in den Ring.
Aber was ist an Boxen eigentlich interessant? Der Kampf dauert höchstens zwanzig Minuten, wird aber mindestens alle drei Minuten unterbrochen, auf dem Privaten um Werbung einzublenden und auf den öffentlich-rechtlichen, was noch schlimmer ist, um die "Experten" (die sich auch mit Fußball auskennen) spekulieren zu lassen, wer gerade nach Punkten vorne liegt. Und während der Runden schlagen sich zwei Leute gegenseitig auf die Fresse bis einer zu viel blutet oder am Boden liegt. Was die Technik nennen besteht hauptsächlich aus Beinarbeit, Geraden und Haken, mehr Variation gibt es nicht. Da ist jede andere Kampfsportart interessanter, außer Sumo vielleicht. Aber da dauern die Kämpfe wenigstens meist nur ein paar Sekunden.
Gut, dass ich sowieso keinen Fernseher habe, das restliche Programm ist ja auch nicht besser, wenn auch weniger blutig ;).

Saturday, January 06, 2007

Es ist ein Trauerspiel. Ich habe mir heute NHL 2002 gekauft (für 1,19 Euro). Leider beendet es sich nach dem Intro mit einem Crash to Desktop. Also wollte ich den aktuellen Patch runterladen. Über den Link im Startmenü kommt nur ein Verbindungsfehler zustande. Und im Internet musste ich grade eine halbe Stunde Google bemühen, bis ich den Patch 1.01 auf einer tschechischen Fanseite gefunden habe. Beim Hersteller war natürlich nichts mehr online.

Leider stürzt das Spiel immer noch ab.

Tuesday, November 28, 2006

Nachdem im StudiVZ ja eine Sicherheitslücke nach der anderen gefunden wird hab ich mal etwas mit der Suchfunktion rumprobiert. Halbwegs interessant zum Beispiel die Suche nach allen Studenten an einer Uni:
name=*

Aber doch eher sinnlos, man kriegt nur 300 Ergebnisse. Das Feature lässt sich doch bestimmt noch besser ausnutzen. Ein Klick auf "weiblich" bei einem Profil bringt einen zu
advanced=1&sex=1

Schon nicht schlecht, alle Frauen an der eigenen Uni. Aber immer noch zu viele um eine gute Auswahl zu treffen. Eine weitere Möglichkeit wäre ja alle Frauen zu suchen, die Informatik studieren:
sex=1&major=22

37 Ergebnisse, enttäuschend. Also die restlichen Unis in Deutschland noch mit reingenommen:
sex=1&major=22&global_search=1

Wieder mehr als 300 Treffer, das muss eingeschränkt werden. Zum Beispiel mit
sex=1&major=22&global_search=1&relationship=1

Hier haben wir 273 Informatikerinnen, die solo sind. Und wie viele davon suchen nach Dating?
&sex=1&major=22&global_search=1&relationship=1&looking_for=16

Keine :(.
Naja, man sucht sich die Zukünftige ja auch nicht unbedingt nach dem Studiengang aus, vielleicht eher nach der politischen Richtung? &political hilft. Oder nach der Heimatstadt: &home_town=
Bei &looking_for ist übrigens in Zweierpotenzen kodiert: 1: nette Leute. 2: Lerngruppen. 4: Sprachpartner. 8: Partys. Und so weiter. Interessant: 32 sucht nach Beziehung, was man im Profil gar nicht angeben kann.

Insgesamt ist diese erweiterte Suche mit hintereinandergeschalteten Suchparametern doch ein tolles Feature um neue Freunde zu finden. Oder um Daten zu sammeln, je nach Interesse.


Nachwort: Eine Sicherheitslücke ist das wirklich nicht. Es ist ein Feature. Ob sich die angemeldeten Studenten und Studentinnen dort aber über dieses tolle Feature bewußt sind, mit dem sie auf Grundlage eines gesuchten Profils (Männlich, Araber, Muslim) zu finden sind wage ich zu bezweifeln. Genauso ob ein Großteil das Feature wirklich toll findet.

Wednesday, November 01, 2006

Aufgrund der Internationalität des Problems ausnahmsweise auf Englisch:

Last thursday I was so fed up with my old Gentoo setup on my tablet PC that I installed Xubuntu on it. And it is like heaven, nearly everything worked "out of the box" and the rest is now configured to a level I never reached with Gentoo (mostly because I was too lazy). The best part is that I can now rotate my display without restarting the X server. Probably this would have worked in Gentoo as well, but I didn't notice the updated graphic card driver or something.
Well, now for the actual installation and configuration bit:

Tuesday, October 10, 2006

heise berichtet über Kameraüberwachung am Mainzer Bahnhof. In einem Pilotprojekt werden dort jetzt 200 Freiwillige von zwei verschiedenen Systemen erfasst, die versuchen ihre Gesichter automatisch zu identifizieren. Da der Bahnhof gut ausgeleutet ist rechnet der Versuchsleiter mit einer Erkennungsrate von 90%. Ein Überwachungsstaat werde damit trotzdem nicht eingerichtet, da ja nur bekannte Personen gezielt gesucht werden sollen.
Ein weiterer Schritt zum Überwachungsstaat ist es trotzdem, denn sollte das System Erfolg haben und auf allen Bahnhöfen solche Kameras installiert werden ist es möglich den Bahnverkehr komplett zu überwachen ohne dazu große Mengen von Menschen einzusetzen. Einer zur Benachrichtigung der Sicherheitsleute auf dem Bahnsteig würde schon reichen. Natürlich ist ein solches System kein "Überwachungsstaat", aber die Summe der Systeme macht ihn letztlich möglich und das sogar, ohne dass die Bevölkerung viel davon mitkriegt, wenn das nicht gewollt ist.
Interessant ist auch das Überprüfungssystem: Die Testpartner sind mit RFID-Chips ausgestattet, die an den Absätzen der Überwachten Treppen ausgelesen werden. Das gleiche könnte man auch mit entsprechend ausgerüsteten Personalausweisen oder Payback-Karten machen.

Tuesday, July 25, 2006

Der Zuender (sic!) bei der Zeit lässt sich in zwei Artikeln pro und contra der Wehrpflicht aus. Der Contra-Artikel verlangt stattdessen ein allgemeines soziales Jahr. Leider liefern beide nicht gerade viele Argumente...
Ich bin mir nicht sicher, was ich in der Hinsicht sagen soll. Meine 11 Monate bei der Bundeswehr waren zwar nicht schlecht, aber letztlich Zeitverschwendung. Vor allem fehlt halt die "Wehrgerechtigkeit", wenn nur noch knapp 60% eines Jahrgangs Wehr- oder Zivildienst leisten. Die 40% haben quasi ein Jahr Vorsprung im Leben und auch insgesamt ein Jahr mehr Verdienst, von den Frauen will ich gar nicht reden. In der Hinsicht würde ein allgemeines soziales Jahr helfen, das ja eigentlich auch weiterhin neben der Bundeswehr bestehen kann, wo man meinetwegen mehr Geld kriegt oder was-auch-immer, um Leute zum Wehrdienst zu motivieren. Oder den halt doch abschafft, Berufsarmeen müssen nicht abseits der Gesellschaft stehen, schließlich ist die Aussicht auf einen sicheren und bezahlten Ausbildungs- oder Studienplatz heutzutage auch ein gutes Argument sich für ein paar Jahre als Soldat zu verdingen.

Tuesday, July 04, 2006

Momentan sind Stupa-Wahlen. Aber nicht schlimm genug, dass man auf den Gängen überall von Plakaten erschlagen wird (zugegeben, auf dem zur Fachschaftsratswahl Mathe/Info bin ich auch drauf). Jetzt kam grade Herr D. vom "Ring Christlich Demokratischer Studenten" (sic!), den CDU-Ablegern an unserer Uni, vor meiner Vorlesung in den Hörsaal und platzierte eine Overhead-Folie auf dem Projektor, die mit Fotos von Müll davon abhalten soll, die Jusos zu wählen. Ich habe meine eigenen Gründe, die Jusos an unserer Uni nicht zu wählen, aber warum ich stattdessen eine Gruppe wählen sollte, die sich nicht mal schämt in Hörsälen auf die Art Werbung zu machen, kann ich nicht ganz nachvollziehen.