Heute 28 Bücher in zwei Kartons im Schnee gefunden. Der untere Karton war ziemlich fertig, und beim zweiten Anheben ist auch gleich der Boden rausgefallen, und die unteren Bücher waren dementsprechend naß
. Deswegen habe ich auch gleich alle Bücher mitgenommen, auch die, die mich nun wirklich überhaupt nicht interessieren wie Rock-LPs I. Aber es waren auch Perlen wie Gefährliche Geliebte oder Quo Vadis dabei, also kein Grund zur Beschwerde. Außer daß halt eine Plastiktüte oder Folie die Bücher auch vor Niederschlag geschützt hätte. Daran, daß ich den Sportplatz wo die Kartons standen nicht sofort gefunden habe, war ich ja selbst schuld, da hätte ein Blick auf den Stadtplan und sich die Straße richtig merken auch beim ersten mal schon geholfen, nicht erst als ich nochmal losgefahren bin. Naja, jedenfalls werde ich wohl demnächst einen Großteil der Bücher wieder releasen, oder als Bookbox losschicken, oder ähnliches. Wer an einem der Bücher Interesse hat, kann sich natürlich gerne bei Bookcrossing anmelden und mich anschreiben ^^.
Archives
Saturday, January 29, 2005
Friday, January 14, 2005
Dem kann ich mich nur anschließen. Und dieses Blog, schon aufgrund seines Titels, in Zukunft öfter besuchen.Darin liegt das Potenzial der Weblogs. Sie sind an den Prinzipien der Subjektivität und Unausgewogenheit orientiert. Ihre Inhalte sind im Sinne des massenmedialen Relevanzbegriffs irrelevant. Erst wenn man bedenkt, dass diese massenmedialen Relevanzkriterien selbst zur Debatte stehen, wird ermessbar, wie wichtig diese Irrelevanz der Weblogs ist. (via Sozialinformatik)
Tuesday, January 11, 2005
Heute meinen ersten Spam-Kommentar entdeckt, und gleich gelöscht. Wenn er auch in einem alten Beitrag war, ärgert es mich doch ein wenig.
Nach der lächerlichen, und leider durch einen vor Populismus und Einseitigkeit nur so strotzenden Fernsehbeitrag bei Frontal 21 (ZDF) wieder richtig aufgeflammten Diskussion, ob 3D-Shooter Kinder zu Amokläufern machen, bringt SpOn jetzt einen Artikel, in dem ein Psychologe behauptet, Rennspiele würden Jugendliche zu Rasern erziehen.
Erschreckend finde ich vor allem, daß ein sogenannter Psychologe das Thema anschneidet, statt einem Politiker oder Reporter. Der sollte als Wissenschaftler eigentlich wissen, daß ein Zusammenhang zwischen Computerspielen und Realität nicht empirisch bewiesen ist. Wenn er denn so überzeugt davon ist, daß dieser besteht, kann er ja eine Untersuchung durchführen, und es beweisen.
Ich persönlich glaube aber, daß da eben kein direkter Zusammenhang besteht. Der Korrelationsfaktor liegt bestimmt unter 0,3, wenn er nicht sogar negativ ist, also "Gewaltspiele" sogar helfen, negative Emotionen abzubauen und im Alltag die Jugendlichen (und Erwachsenen) weniger aggressiv machen. Wer jemals auf einer LAN-Party war, oder mehrere Computerspieler kennt, wird diese Erfahrung wahrscheinlich bestätigen können. Ein mitunter ziemlich großer Haufen von Menschen, die sich nicht kennen, und nur durch ein gemeinsames Hobby miteinander verbunden ist, hockt ein ganzes Wochenende oder länger aufeinander, und es ist meines Wissens noch nie zu Gewalt gekommen. Wenn Gleichaltrige in einer Kneipe sitzen und sich mit Alkohol die Zeit vertreiben, ist die Wahrscheinlichkeit daß es zu Handgreiflichkeiten kommt viel größer. Dabei sollte man doch, wenn tatsächlich ein positiver Zusammenhang zwischen Computerspielen und Gewalt existiert, erwarten, daß nach einem verlorenen "Clanwar" die Verlierer zumindest sauer sind, und die anderen beleidigen. Im Gegenteil ist es aber eher so, daß die Leistung der Gegner anerkannt wird, genau wie es auch im Sport der Fall ist.
Es wird also wirklich mal Zeit, daß ein Psychologenteam sich mit dem Thema ernsthaft und vorurteilsfrei beschäftigt, statt Gerüchte in die Welt zu setzen, für die keinerlei wissenschaftliche Grundlage besteht. Genauso könnte man auch wieder behaupten, Rockmusik, das Fernsehen, das Radio oder Kinofilme würden Gewalt hervorrufen. Oder das Internet.
Saturday, January 08, 2005
Ja, ich hab's auch schon mitgekriegt: 2005 hat angefangen. Wie jedes Jahr ist fast alles genauso wie vorher. An der Uni läuft es durchschnittlich, den Großteil des Tages verbringe ich mit rumhängen und im Internet, und SpOn schreibt über die zunehmende Beliebtheit von blogs, hält es aber nicht für nötig, sie zu verlinken. Auf meiner Digicam liegen immer noch die Essensfotos des halben Semesters, die mal auf LeckerEssen hochgeladen werden sollten. Mein Liebesleben ist chaotisch und deprimierend, ansonsten läuft das Privatleben ganz OK. Noch ein Mitbewohner zieht aus, so daß wir jetzt zwei Nachmieter brauchen. Und ich hab keine Lust, was im Blog zu posten, weil einfach nix besonderes los ist, und ich zu den Nachrichten auch nicht viel zu sagen habe.
Aber ein "Frohes Neues" wünschen wollte ich trotzdem noch ^^.
