via SpOn
Eine US-Studie hat jetzt "herausgefunden", dass Gewaltspiele unsoziales Verhalten fördern.
Der Versuchsaufbau ist nicht schlecht: Es werden Zweierteams gebildet, die zusammen ein Computerspiel spielen. Die eine Hälfte spielt mit Waffen und Monstern, die anderen müssen nur den Weg aus einem Labyrinth finden, ansonsten sind die Spiele gleich. Es ging als Spielziel zusätzlich darum, Geld zu sammeln. Am Ende konnten sich die Probanden entscheiden, ob sie mit dem Partner gewertet werden, unabhängig von ihm, oder ihn "ausbeuten", was immer das heißt.
Interessant sind aber vor allem die Zahlen:
Die Forscher bildeten aus ihren 48 Probanden Zweierteams und ließen sie eine der beiden Versionen spielen.
OK, rechnen wir das durch: Wir haben 48 Probanden, die wir in Zweierteams aufteilen. Das macht 24 Teams. Diese teilen wir auf die Gewalt- und die Nicht-Gewalt-Versionen der spiele auf. Das heißt 12 Teams pro Version, oder 24 Probanden.
Die Spieler der Gewaltversion entschieden sich jedoch siebenmal häufiger, ihren Partner auszubeuten, als die Spieler der gewaltfreien Variante, ergab die Auswertung.
OK, bei zwei mal 24 Spielern heißt das wir haben eine Quote von 1:7 oder 2:14, alles höhere wäre von den Zahlen nicht möglich.
Aussagekräftig?
Gepostet von OnisanT um 07:46 PM. Kategorie: Politisches
