Der Zuender (sic!) bei der Zeit lässt sich in zwei Artikeln pro und contra der Wehrpflicht aus. Der Contra-Artikel verlangt stattdessen ein allgemeines soziales Jahr. Leider liefern beide nicht gerade viele Argumente...
Ich bin mir nicht sicher, was ich in der Hinsicht sagen soll. Meine 11 Monate bei der Bundeswehr waren zwar nicht schlecht, aber letztlich Zeitverschwendung. Vor allem fehlt halt die "Wehrgerechtigkeit", wenn nur noch knapp 60% eines Jahrgangs Wehr- oder Zivildienst leisten. Die 40% haben quasi ein Jahr Vorsprung im Leben und auch insgesamt ein Jahr mehr Verdienst, von den Frauen will ich gar nicht reden. In der Hinsicht würde ein allgemeines soziales Jahr helfen, das ja eigentlich auch weiterhin neben der Bundeswehr bestehen kann, wo man meinetwegen mehr Geld kriegt oder was-auch-immer, um Leute zum Wehrdienst zu motivieren. Oder den halt doch abschafft, Berufsarmeen müssen nicht abseits der Gesellschaft stehen, schließlich ist die Aussicht auf einen sicheren und bezahlten Ausbildungs- oder Studienplatz heutzutage auch ein gutes Argument sich für ein paar Jahre als Soldat zu verdingen.
Gepostet von OnisanT um 05:34 PM. Kategorie: Politisches
