Quelle: SpOn.
Aus einer Plus-Filiale in Celle: "Frau M. ist sehr langsam, aber gewissenhaft; Leergutflaschen werden einzeln in die Boxen geworfen; auch der Geldtransfer, alles dauert sehr lange. Frau M. erinnert mich stark an eine Verkäuferin in einem Tante-Emma-Laden vor 25 Jahren."
Auch der Bundesverband der Detektive räumt ein, dass 60 bis 70 Prozent der Aufträge aus der Wirtschaft stammen. Der häufigste Wunsch der Kunden: das Verhalten der Mitarbeiter zu überwachen. Die Detektei Pembjo richtet sich zum Beispiel direkt an Arbeitgeber die Frage: "Sie brauchen Informationen über Mitarbeiter? In diesen Fällen beraten wir Sie gerne individuell."
Ins Visier der Kontrollfreaks geraten sogar die Kunden, wie zum Beispiel Eva Herre. Wie der "Stern" berichtet, betrat sie am 10. Dezember gemeinsam mit ihrer dreijährigen Tochter Matilda die Filiale der Volksbank in Stuttgart-Degerloch, um Geld vom Automaten abzuheben. Unglücklicherweise war Matilda kurz zuvor in Hundekot getreten. Mitarbeiter werteten das Überwachungsvideo aus und ermittelten die Adresse der Mutter über die Abbuchung am Automaten. Kurz darauf erhielt Eva Herre von ihrer Bank Post: eine Rechnung "für die entstandenen Reinigungskosten" über 52,96 Euro.
Da packt mich die kalte Wut. Das ist die Bestätigung für das, was ich immer gesagt habe: Die kleinen Kameras in den Märkten "um Diebstahl zu verhindern" wecken Begehrlichkeiten und werden selbstverständlich genutzt um die Mitarbeiter und Kunden in jeder Hinsicht zu bespitzeln.
Aber wer nichts zu verbergen hat, hat ja nichts zu befürchten...
Geschrieben von OnisanT um 11:36:13. Katgorie: Politisches

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